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Erziehern und Sozialpädagogen reißt der Geduldsfaden Drucken E-Mail
Erziehern und Sozialpädagogen reißt der Geduldsfaden
„Endlich Anerkennung für unsere Arbeit“
01.07.2009
Der Mißmut bei den rund 5.000 Erziehern und Sozialpädagogen wächst. Seit Jahren, gar Jahrzehnten bereits fordern sie bekanntlich die Anerkennung ihrer täglichen Arbeit im Interesse der Gesellschaft sowie ihrer Ausbildung durch eine Anpassung ihrer Laufbahnen.

Den Verantwortlichen der EPES reicht die Hinhaltetaktik der Politik Photo: clk

Nun bringen die ungestüme Einführung der Dienstleistungsschecks, die Ungewissheit um die Stellung der Erzieher im neuen Grundschulsystem und die zähen Verhandlungen um die Erneuerung des Kollektivvertrags im sozio-edukativen Bereich das Fass an den Rand des Überlaufens, wie gestern bei einer Pressekonferenz der „Entente des professions éducatives et sociales“ deutlich wurde.
Die Berufsorganisationen, die gestern gemeinsam mit Vertretern der Gewerkschaften LCGB, CGFP und FGFC - der SEW/OGBL war nicht zugegen, hatte am Vortag allerdings per Pressemitteilung auf die Spannungen im sozio-edukativen Bereich aufmerksam gemacht - vor die Presse traten, unterstrichen zuvorderst, dass sie sich nicht mehr vertrösten lassen wollen, was die Aufwertung ihrer Laufbahnen anbelangt.
Anpassung der Laufbahnen soll „Chefsache“ werden

„Der physische und psychische Druck auf Erzieher und Sozialpädagogen nimmt ständig zu, die Mittel schrumpfen“, beschrieb EPES-Präsident Paul Bressler die Lage in den erzieherischen und sozialen Berufen, die in sehr vielfältigen Sparten zum Einsatz kommen, von der Kinder- und Jugendbetreuung, über die Behindertenhilfe bis hin zur Seniorenbetreuung.

 

 zum Artikel : --> http://www.journal.lu/index.php?id=8&tx_m65xml2db_pi1[uid]=5700&cHash=aa3cf8828b