education

Entente des professions éducatives et sociales

Infoversammlungen “Eis Carrière - Déng Zukunft!?”

Reform an der Fonction Publique !?
Wéini ? Wéi vill ?
Wat ?
Firwat ?
Firwat nët ?

Lost Iech erklären op wat a wéivill Erzéier a Sozialpädagogen déi schonns länger an der Fonction Publique schaffe mussen astellen.

  1. LCD - Festsall 32, rue de la Gare - Dikrech Mëttwoch . 12. November 2014 - 19:00 Auer
  2. Hall Sportif - Maacher Lycée 5, rue des Caves - L-6718 Grevenmacher Méindes - 17. November 2014 - 19:30 Auer

INVITATIOUN INFOVERSAMMLUNG “Eis Carrière – Déng Zukunft!?”

Mëttwoch, de 24. September 19h00
CASINO BONNEVOIE – SALLE DES FÊTES
APEG – Beruffsverband vun de Sozialpädagogen
APEL – Association Professionnelle des Educateurs Luxembourgeois
LBSA – Lëtzebuerger Beruffsverband fir Sozial Aarbecht

Über uns:

Erzieher und Sozialpädagogen stehen oft vor Problemen, die andere Kollegen bzw. andere Einrichtungen schon gelöst haben. Leider wissen weder die Fragesteller, noch die, denen eine Antwort einfallen würde, voneinander.

Umgekehrt gibt es an manchen Einrichtungen erfolgreiche Initiativen, table de multiplication en ligne, Weiterbildungen, Konferenzen, oder sonst nützliche Informationen, die nicht nur in zufälligen Gesprächen sondern systematisch an interessierte Kollegen weitergegeben werden sollten.

Diesen Erziehern und Sozialpädagogen möchte die E.P.E.S. eine Plattform zum Informations- und Gedankenaustausch anbieten.

Die Internetadresse www.entente.lu ist eine Plattform für die im sozio-edukativen Bereich tätigen Erzieher und Sozialpädagogen.(+/- 5000 Arbeitnehmer) Luxemburgs und wird von der E.P.E.S. (Entente des professions éducatives et sociales) betrieben.

Auf www.entente.lu findet man unter anderem:

Zielgruppe der EPES seite auf Facebook sind Erzieher und Sozialpädagogen, die Entlastung und Hilfe suchen. Je mehr teilnehmen, desto vielfältiger wird der gemeinsame Erfahrungsschatz des Forums und desto größer ist der Nutzen für alle. Langfristig soll dieses Forum das kollektive Erfahrungswissen bündeln und für alle Forums-Teilnehmer zugänglich machen.

Alle Institutionen welche Weiterbildung, Konferenzen oder sonstige fachspezifische Informationen anbieten, können diese auf www.entente.lu einem Zielpublikum näher bringen.
Der sozio-edukative Bereich umfasst:

Enquête (fräiwëlleg an op Wonsch anonym)

Ausbildung: Erzéier(in)
Sozialpädagog(in) Educateur/trice gradué(e) (spécialisé(e))
Sozialpädagog(in) (FH)
Bachelor en siences sociales et éducatives
aner ________________________________
Statut: Fonctionnaire de l’Etat Employé(e) auprès de l’Etat
Fonctionnaire Communal Employé(e) de la commune
Secteur conventionné
Privat (⃝ mat Kollektivvertrag, ouni Kollektivvertrag)
Kollektivvertrag: Public
Secteur SAS
Secteur hospitalier
aneren _______________________________
ouni
Klienten: 0-3 Joer ouni spezifesch Besoinen
3-12 Joer mat spezifesche Besoinen
12-25 Joer (Sprooch, Opfällegkeeten, Chômage …)
16-30 Joer mat enger manifester Defizienz
18-65 Joer
65 a méi
Fënns du deng Aarbecht wichteg? jo neen
Huet den Drock op der Aarbecht zougeholl ? jo neen
Entente des professions éducatives et sociales
Grad vu Responsabilitéit op der Aarbecht :
Ech sinn de Chef vun alle Mataarbechter
Ech hu 1 oder méi professionell Supérieurs hiérarchiques a hu selwer
Leit ënnert mir schaffen.
Ech si just fir meng Clienten responsabel
Fënns du dech spezialiséiert fir deng Aarbecht? jo neen
Hunn d’ Ufuerderungen zougeholl? jo neen
Hëlt d’ Qualitéit duerch Spuermesuren of? jo neen
Wëlls du an engem Aarbechtsgrupp aus dengem Beräich matschaffen?
jo neen Wa jo  Aarbechtsberäich ___________________________
Remarken: (fräiwëlleg)
Coordonnéeën: (Facultativ, bei ev. Mataarbecht noutwenneg!)
Numm: _____________________________ Virnumm: _________________________
Adress:________________________________________________________________
E-mail:________________________ Facebook:_________________________
mailing@entente.lu www.entente.lu
6, rue Eweschbour L-3638 KAYL

Le périodique des éducateurs et éducateurs gradués
De Périodique vun den Erzéier a Sozialpädagogen
Nr:3 Oktober 2006
A.P.E.L. a.s.b.l. A.P.E.G. a.s.b.l.
conférence de presse de l’E.P.E.S. du lundi, 19 juin 2006
à la Brasserie “Um Dierfgen”
www.entente.lu
IMPRESSUM:
Ce dossier est une publication de l’Entente des professions éducatives et
sociales.
E.P.E.S. a.s.b.l. Coordinateur: BRESSLER Paul
6, rue Eweschbour
L-3638 Kayl Rédaction :
E-mail: educa@entente.lu
Internet: www.entente.lu
Layout : (www.its.lu)
STELLUNGNAHME.__________________________________________3
WWW.ENTENTE.LU__________________________________________5
COMMUNIQUE DE PRESSE______________________________________6
EDUCA_______________________________________________________7
STATUTS DE L’EPES_________________________________________________8
PRESSE
LUXEMBURGER WORT_________________________________________12
TAGEBLATT_______________________________________________14
LA VOIX______________________________________________________15
JOURNAL____________________________________________________16
LE QUOTIDIEN________________________________________________17
ZEITUNG VUM LETZEBUERGER VOLLEK__________________________18
QUESTION PARLEMENTAIRE_________________________________20
MEMBER A.P.E.L.___________________________________________22
MEMBER A.P.E.G.___________________________________________23
2 SOMMAIRE: SOMMAIRE:
www.entente.lu
DI RONCO Andrea
BINDELS Pascale
BREMER Frank
BRESSLER Paul
DIDIER Thessy
PLETSCH Marc
REYTER Géraldine
ORIGER Françoise
STELLUNGNAHME: STELLUNGNAHME:
Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass in der Kinder- und Jugendbetreuung
Probleme nur gelöst werden können, wenn ausreichend Einrichtungen
geschaffen werden und genug ausgebildetes Personal zur Verfügung steht.
Die Realität sieht jedoch anders aus: zu wenig Kindertagesstätten, zu
wenig Heimplätze, zu wenig Therapieplätze, zu wenig Kinder- und
Jugendbetreuungsangebote an Schulen, zu wenig Präventivarbeit, zu
wenig Möglichkeiten für vernetzte Zusammenarbeit usw. Der Bedarf an
qualifiziertem Personal ist momentan so groß wie noch nie.
Die wirtschaftliche Notlage lässt die Arbeitslosenquote in die Höhe
schnellen, wobei die Schwächsten unserer Gesellschaft am meisten unter
dieser prekären Situation leiden: Kinder, deren Eltern ihre Arbeit verlieren;
Jugendliche, die durch fehlende Ausbildung keine Anstellung mehr
bekommen; ältere, entlassene Arbeitnehmer, die auf dem Arbeitsmarkt
keine Chance mehr haben oder überhaupt: Menschen, die in unserer
Leistungsgesellschaft dem enorm gewordenen Druck nicht mehr
gewachsen sind und abrutschen. Diese Leute brauchen alle Unterstützung
in ihrer Notlage und deshalb sind wiederum verstärkt professionnelle Kräfte
nötig.
Werden die “Maisons Relais” einen Teil dieser Probleme lösen
können?
Die E.P.E.S. stellt fest:

  1. Betreuung ist mehr als Aufbewahrung
  2. Erziehung, Bildung und Betreuung sind eine Einheit
  3. Erziehung findet nicht nur in Schule und Familie statt
  4. Jedes Kind hat Recht auf eine angemessene Betreuung
  5. Kinderbetreuung erfüllt einen gesellschaftlichen Auftrag
  6. Kinderbetreuung ist mehr als Nothilfe und mehr als der
    erzieherische Restbereich neben Familie und Schule
  7. Soziale Arbeit, Schule und Eltern sind Garanten für bessere
    Chancen für alle Kinder und Jugendliche
    Die E.P.E.S. zu den Qualitätskriterien bei den “Maisons Relais”:
    Der Dachverband ist unzufrieden mit den Bestimmungen, die die
    Qualifikation des Personals betreffen. Das Reglement sieht ein Minimum
    3
    Stellungnahme der E.P.E.S. zu den “Maisons Relais pour
    Enfants”
    www.entente.lu
    von vierzig Prozent an Leuten mit sozial-pädagogischer Berufsausbildung
    vor. Die restlichen BetreuerInnen der Maisons relais können sich aus
    gering Qualifizierten zusammensetzen. 40 Prozent sehen wir als
    ungenügend an um der Vielfalt an Herausforderungen bei der
    Kinderbetreuung gerecht zu werden. Die bestehende Qualität der
    bisherigen Strukturen wird nicht mehr gewährleistet werden können.
    Der Aufgabenbereich einer zeitgemässen Kinderbetreuung umfasst
    heutzutage unter anderem:
    Konzeptentwicklung in der Erziehungsarbeit
    Erkennen von Verhaltensauffälligkeiten
    Präventivarbeit
    Aufbau einer Zusammenarbeit zwischen Schule, Gemeinde und
    Eltern
    Verwaltung und Koordination
    Zusammenarbeit mit spezialisierten Institutionen
    Hausaufgabenhilfe
    Kooperation mit anderen Institutionen
    Freizeitgestaltung
    Elternarbeit
    Diese Aufgaben können nur zur Genüge erfüllt werden, wenn eine
    ausreichende Anzahl von sozio-edukativem Personal zur Verfügung steht.
    Falls die Gemeinden aus finanziellen Engpässen die
    Minimalanforderungen des Gesetzes umsetzen, werden Personalkosten
    eingespart und auf wenig- bzw. unqualifiziertes Personal zurückgegriffen.
    Eine pädagogische Weiterbildung von hundert Stunden kann den
    Anforderungen einer guten Betreuung niemals gerecht werden, während
    sich Erzieher in einer dreijährigen Ausbildung bewähren müssen. Die
    fehlende “Jobdescription” des Personals könnte dazu führen, dass die
    Aufgabenbereiche der verschiedenen Akteure nicht aufeinander
    abgestimmt werden können. Die Verantwortung in den “Maisons Relais”
    wird auf die wenigen qualifizierten Sozialpädagogen und Erzieher
    abgewälzt. Dazu kommt das Problem, dass in der Maison Relais zu
    Spitzenzeiten wenige Erzieher zu viele Kinder betreuen müssen.
    Das Gesetz zur Schaffung der “Maisons relais” weckt in der Öffentlichkeit
    den Eindruck, dass keinerlei Sozialabbau in der Kinder- und
    Jugendbetreuung vorgesehen ist. In Wahrheit ist es eine verdeckte,
    staatlich verordnete Sparmaßnahme, da pro betreutem Kind weniger
    finanzielle Mittel vorgesehen sind. Diese Einsparungen gehen auf Kosten
    unserer Berufe im speziellen und der Qualität der sozio-edukativen Arbeit
    im allgemeinen.
    Paul Bressler Marc Pletsch
    Präsident der EPES Präsident der APEG
    4 STELLUNGNAHME: STELLUNGNAHME:
    www.entente.lu
    ENTENTE.LU: ENTENTE.LU: 5
    www.entente.lu
    www.entente.lu .entente.lu
    Die Internetadresse www.entente.lu ist die einzige Plattform für die im
    sozio-edukativen Bereich tätigen Erzieher und Sozialpädagogen.(+/-
    5000 Arbeitnehmer) Luxemburgs.
    Erzieher und Sozialpädagogen stehen oft vor Problemen, die andere
    Kollegen bzw. andere Einrichtungen schon gelöst haben. Leider wissen
    weder die Fragesteller, noch die, denen eine Antwort einfallen würde,
    voneinander.
    Umgekehrt gibt es an manchen Einrichtungen erfolgreiche Initiativen,
    Weiterbildungen, Konferenzen, oder sonst nützliche Informationen, die
    nicht nur in zufälligen Gesprächen sondern systematisch an
    interessierte Kollegen weitergegeben werden sollten.
    Diesen Erziehern und Sozialpädagogen möchte die E.P.E.S. eine
    Plattform zum Informations- und Gedankenaustausch anbieten.
    Auf www.entente.lu findet man unter anderem:
  1. La protection de l’exercice des professions respectives.
  2. L’établissement d’un contact étroit entre les membres, de veiller à
    leurs intérêts communs, de les soutenir dans leurs rapports avec les
    autorités et des tiers, d’intervenir dans les différends qui pourraient surgir
    soit entre les membres eux-mêmes, soit entre ceux-ci et les autorités
    publiques ou des tiers.
  3. La prise de position commune.
  4. La sauvegarde des intérêts matériels et professionnels des
    associations membres.
  5. La gestion de services en rapport avec ses objectifs.
    Pour chaque personne ou groupe qui introduit une demande ou qui veut
    s’informer voire auprès des syndicats, du patronat ou d’un département
    ministériel, l’association prend le rôle de l’interlocuteur.
    L’association « EPES » publie un journal informatif trois fois par an,
    nommé EDUCA, contenant des articles relatifs au travail socio-éducatif.
    Ces articles sont rédigés par ses membres.
    L’EPES a créé un site internet: www.entente.lu.
    Ce site sert de lieu de rencontre et d’informations pour les professionnels.
    Chaque personne intéressée peut contribuer au contenu de ce site.
    Pour le conseil d’administration,
    Bressler Paul Didier Thessy Pletsch Marc
    Président E.P.E.S. Présidente A.P.E.L. Président A.P.E.G.
    www.entente.lu
    www.entente.lu
    EDUCA ! 7
    Schon vor der Gründung der “Entente des professions socioéducatives” war es allen Beteiligten klar, dass eine
    gemeinsame öffentliche Zusammenarbeit in einer neu
    geschaffenen Zeitschrift (EDUCA) seinen Ausdruck finden
    muss.
    Angesichts der neuesten Herausforderungen im sozioedukativen Sektor müssen die Kräfte gebündelt werden.
    Es gilt, einerseits die Mitglieder über Bereiche der Arbeitswelt
    zu informieren und andererseits durch eine konstruktive
    Zusammenarbeit mit mehr Präsenz und erhöhter
    Repräsentativität ein Sprachrohr des sozio-edukativen
    Bereichs zu schaffen.
    Die Auflage der Zeitschrift “Educa” liegt anfangs bei über 2000
    Zeitschriften und wird 3 mal jährlich erscheinen.
    8 STATUTS DE L TUTS DE L’E.P.E.S.:
    Statuts de l’Entente des professions éducatives et sociales (EPES)
    (Siège social: 6, rue Eweschbour à L-3638 Kayl)
    suite à l’assemblée générale extraordinaire du 20 septembre 2005
    Dénomination, siège et objet
    Article 1er
    L’association prend la dénomination de “Entente des professions éducatives et
    sociales”, en abrégé “EPES”. Son siège social est établi à Kayl. Elle est à
    considérer comme association sans but lucratif au sens de la loi du 21 avril 1928,
    telle qu’elle a été modifiée par la suite.
    Article 2.
    L’association a pour but de regrouper les associations professionnelles des
    professions éducatives et sociales A.P.E.G. et A.P.E.L. Ces dernières sont
    nommées par la suite associations membres.
    L’association a notamment comme objet:
    1.La protection de l’exercice des professions respectives.
    2.L’établissement d’un contact étroit entre les membres, de veiller à leurs intérêts
    communs, de les soutenir dans leurs rapports avec les autorités et des tiers,
    d’intervenir dans les différends qui pourraient surgir soit entre les membres euxmêmes, soit entre ceux-ci et les autorités publiques ou des tiers.
    3.La prise de position commune.
    4.La sauvegarde des intérêts matériels et professionnels des associations
    membres.
    5.La gestion de services en rapport avec ses objectifs.
    Membres
    Article 3.
    Sont associations membres les personnes morales de droit public et privé suivants:
    L’A.P.E.G. (Association professionnelle des éducateurs gradués) et
    l’A.P.E.L.(Association professionnelle des éducateurs luxembourgeois)
    Les deux associations membres sont représentées dans le Conseil d’administration
    par 4 administrateurs pour chaque association membre.
    Article 4.
    Les associations professionnelles paient une cotisation annuelle dont le montant
    est à fixer annuellement par l’assemblée générale.
    Les cotisations sont dues pour l’année entière, quelle que soit la date de
    l’admission.
    Article 5.
    a) La qualité d’association membre se perd :
    1)par la démission volontaire,
    www.entente.lu
    www.entente.lu
    STATUTS DE L TUTS DE L’E.P.E.S.: 9
    2)par l’exclusion pour des motifs graves.
    b) La qualité d’administrateur se perd :
    1)par la démission volontaire,
    2)par l’exclusion pour des motifs graves.
    Article 6.
    La démission volontaire est à adresser par écrit au conseil d’administration.
    Article 7.
    L’exclusion pour refus ou à défaut de paiement de la cotisation annuelle est prononcée
    par le conseil d’administration statuant à la majorité simple des voix des administrateurs.
    Article 8.
    L’exclusion pour des motifs graves est prononcée par l’assemblée générale statuant à la
    majorité des deux tiers des voix.
    Article 9.
    Les membres démissionnaires ou exclus ne peuvent réclamer le remboursement des
    cotisations déjà versées; ils n’ont aucun droit sur les biens de l’association.
    Assemblée générale
    Article 10.
    L’assemblée générale ordinaire se réunit chaque année et au plus tard dans les six mois
    suivant la clôture de l’exercice.
    Elle est convoquée par le conseil d’administration avec communication de l’ordre du jour
    au moins quinze jours avant la date de la réunion.
    Article 11.
    Le conseil d’administration peut également convoquer des assemblées générales
    extraordinaires. Les délais de convocation et de communication de l’ordre du jour des
    assemblées générales extraordinaires sont de quinze jours. En cas d’urgence dûment
    motivée ce délai peut être réduit à huit jours.
    Article 12.
    L’assemblée générale doit en outre être convoquée dans les 2 semaines de la demande,
    lorsqu’une des associations membres l’exige par écrit en indiquant l’ordre du jour.
    Article 13.
    Les convocations sont adressées au siège social de l’association membre. Sur demande
    d’un membre une copie pour information de la convocation pourra être adressée à une
    personne physique au choix du membre.
    Article 14.
    L’assemblée générale est notamment investie des pouvoirs suivants :
  6. la modification des statuts;
  7. la nomination et la révocation des administrateurs;
  8. l’approbation des budgets et des comptes;
  9. l’exercice de tous les autres pouvoirs découlant de la loi et des statuts;
  10. la dissolution de l’association;
  11. la création et la suppression de services;
  12. la création et la suppression de plate-formes sectorielles.
    10 STATUTS DE L TUTS DE L’E.P.E.S.:
    Article 15.
    Toute proposition signée d’un des administrateurs, doit être portée à l’ordre du jour à
    moins que l’assemblée générale n’ait réuni au moins les trois quarts des
    administrateurs, et qu’elle décide à sa majorité de ne pas admettre pareille proposition
    à l’ordre du jour.
    Article 16.
    Dans les assemblées générales chaque association membre dispose de 4 voix.
    Article 17.
    Les associations membres donnent mandat à 4 personnes physiques de leur choix de
    les représenter lors des assemblées générales. Chaque association membre
    communiquera à l’EPES, sous une forme à déterminer par le conseil d’administration,
    les noms et adresses des représentants de l’association membre.
    Une personne physique ne peut représenter qu’une association.
    Article 18.
    L’assemblée générale délibère et décide valablement seulement si tous les membres
    sont représentés. Si ce quorum n’est pas atteint, il sera convoqué, dans les délais
    prévus par l’article 10 des présents statuts, une seconde assemblée générale qui décide
    valablement quelque soit le nombre des membres représentés.
    Les décisions sont prises à la majorité des voix, à l’exception des cas prévus par la loi
    et par les présents statuts.
    Article 19.
    Les assemblées générales ordinaires et extraordinaires sont présidées par le président
    du conseil d’administration ou à son défaut par le vice-président, respectivement par
    l’administrateur le plus âgé.
    Article 20.
    Les délibérations et décisions de l’assemblée générale sont actées dans un registre ad
    hoc et transmises aux associations membres.
    Conseil d’Administration
    Article 21.
    L’association est administrée par un conseil d’administration composé de 8 personnes
    physiques nommées sur proposition d’une association membre, par l’assemblée
    générale à la majorité simple des voix.
    Article 22.
    La durée du mandat des administrateurs est de deux ans. Si un administrateur ne peut
    plus exercer son mandat ou s’il y renonce, la prochaine assemblée générale désignera
    son successeur qui continuera le mandat de son prédécesseur.
    Article 23.
    Le conseil d’administration choisit dans son sein un président, un vice-président, un
    secrétaire et un trésorier.
    En l’absence du président et du vice-président, l’administrateur le plus âgé est investi
    des fonctions de la présidence.
    Article 24.
    Les droits, obligations, pouvoirs et responsabilités des administrateurs sont réglés par
    www.entente.lu
    www.entente.lu
    STATUTS DE L TUTS DE L’E.P.E.S.: 11
    les articles 13 et 14 de la loi précitée.
    L’association est valablement engagée vis-à-vis de tiers par la signature conjointe, d’un
    côté du président ou du vice-président, et d’un autre côté d’un deuxième administrateur.
    Ceci vaut également en matière de droit d’intenter ou de soutenir, au nom de
    l’association, toute action judiciaire, tant en demandant qu’en défendant.
    Le conseil d’administration est notamment investi des pouvoirs suivants:
    Il dresse le bilan et établit le budget des recettes et des dépenses de l’exercice à venir.
    Il peut traiter, transiger et compromettre sur les intérêts de l’association, passer tous les
    contrats, administrer, acquérir, prendre ou donner à bail, échanger, aliéner tout bien
    meuble ou immeuble, emprunter, constituer et lever toutes hypothèques, nantissements
    et autres garanties, décider sur l’acceptation de tous dons, legs ou subsides ; il a le droit
    d’intenter ou de soutenir, au nom de l’association, toute action judiciaire, tant en
    demandant qu’en défendant ; il peut faire négocier des conventions avec les autorités
    publiques dans le cadre du mandat lui conféré par l’assemblée générale. Les pouvoirs
    énumérés ci-dessus sont énonciatifs, non limitatifs.
    Article 25.
    Le conseil d’administration se réunit sur convocation du président ou, à défaut de celuici, du vice-président, aussi souvent que l’intérêt de l’association l’exige.
    Il ne pourra valablement statuer que si la majorité des administrateurs est présente. Le
    mandat écrit donné par un administrateur à un de ses collègues de le représenter aux
    délibérations du dit conseil n’est valable que pour une seule séance.
    Un même administrateur ne peut représenter qu’un seul de ses collègues.
    Les décisions sont prises à la majorité simple des voix ; en cas de parité des voix, celle
    du président ou de celui qui le remplace est prépondérante.
    Exercice social, budget et comptes
    Article 26.
    L’exercice social commence le premier janvier et finit le trente et un décembre de chaque
    année.
    Article 27.
    Le bilan et le budget sont soumis à l’approbation de l’assemblée générale ainsi qu’il est
    dit à l’article 14 des présents statuts et ceci avec le rapport des vérificateurs aux comptes.
    Afin d’examen, l’assemblée désigne au moins deux vérificateurs aux comptes. Le
    mandat de ceux-ci est incompatible avec celui d’administrateur de l’EPES en exercice ou
    avec celui de salarié de l’EPES. Un vérificateur aux comptes est nommé pour chaque
    association membre pour la durée de l’exercice.
    Dissolution
    Article 28.
    En cas de dissolution de l’association, pour quelque cause que ce soit, il sera donné à
    l’actif net de l’association, tel qu’il résulte de la liquidation effectuée conformément à la loi
    précitée, une affectation autant que possible en rapport avec l’objet, en vue duquel
    l’association a été créée.
    Article 29.
    Cette affectation sera déterminée par l’assemblée générale statuant à la majorité simple
    des voix des membres représentés, ou à défaut, par les personnes chargées de la
    liquidation de l’association.
    12 PRESSE : PRESSE :
    www.entente.lu
    © d’Wort 20.06.2006
    www.entente.lu
    PRESSE : PRESSE : 13
    © d’Wort 20.06.2006
    Kommentar der E.P.E.S.:
    Die E.P.E.S. wird an den verantwortlichen Stellen nachhaken, welche
    Betreuungskosten die konventionierten “Foyer de Jour” bisher pro Kind
    und Stunde verursacht haben und wie diese im Vergleich zu den
    “Maisons de Relais” stehen. Die in der Stellungnahme der Ministerin
    erwähnten 10 Euro pro Stunde sind für die E.P.E.S. nicht ohne weiteres
    nachzuvollziehen, wenn man von 40 % ausreichend qualifizierten
    Mitarbeitern in den “Maisons de Relais” ausgeht.
    (bei 160 Stunden Aufenthalt in den Betreungsstrukturen würden
    demnach 1600 Euro Unkosten pro Kind anfallen)
    14 PRESSE: PRESSE:
    www.entente.lu
    © Tageblatt 20.06.2006
    www.entente.lu
    PRESSE: PRESSE: 15
    © La Voix 20.06.2006
    Commentaire de l’E.P.E.S.:
    Dans le texte de cet article se sont glissé quelques malentendus/fautes.
    Le président de l’E.P.E.S. tient à préciser que l’EPES est d’avis que le
    niveau de qualification de personnes intervenants dans les Maisons de
    Relais qui ont seulement accomplie une formation de 100 heures est
    trop basse par rapport aux éducateurs diplomés qui ont une formation
    de 3 années.
    16 PRESSE: PRESSE:
    www.entente.lu
    © Journal 20.06.2006
    www.entente.lu
    PRESSE: PRESSE: 17
    © Le Quotidien 20.06.2006
    18 PRESSE: PRESSE:
    www.entente.lu
    www.entente.lu
    PRESSE: PRESSE: 19
    © Zeitung vum Letzebuerger Vollek 20.06.2006
    20
    www.entente.lu
    QUESTION P QUESTION PARLEMENT ARLEMENTAIRE:
    REPONSE DE REPONSE DE MADAME MARIE-JOSEE JACOBS MADAME MARIE-JOSEE JACOBS 21
    www.entente.lu
    22 MEMBER A.P.E.L.:
    Wann Dir wëllt Member bei eis ginn, bieden mir Iech déi zoutreffend Kaas
    unzekraïzen an eis den ausgefëllten Coupon un déi folgend Adress
    zréckzeschécken:
    A.P.E.L.
    Didier Tessy
    100, rue Pasteur
    L-3543 Dudelange

Eng Memberskaart ouni professionnell Haftflicht (25 Euro)
Eng Memberskaart mat professionneller Haftflicht (39 Euro)
Eng Memberskaart fir d’Erzéier an der Ausbildung (5 Euro)
Numm an Virnumm: …
Adress:…
Postleitzuel – Uertschaft: …
Tél: …
E-mail: … …,
den… …
KONTOSNUMMER:
A.P.E.L. IBAN LU77 1111 2355 6347 0000 (CCPL)
Ënnerschrëft
www.entente.lu
MEMBER A.P.E.G.: 23
Veuillez utiliser cette fiche pour :
une nouvelle adhésion à l’APEG
nous communiquer un changement d’adresse
nous communiquer un changement d’employeur
Par la présente je soussigné(e), déclare vouloir adhérer en tant que membre actif à
l’association professionnelle des éducateurs/trices gradué(e)s asbl.
Données privées :
Titre : Mademoiselle, Madame, Monsieur (veuillez biffer ce qui ne convient pas)
Nom : ________________________ Prénom : ________________
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Le périodique des éducateurs et éducateurs gradués
De Périodique vun den Erzéier a Sozialpädagogen
Publication de l’Entente des
professions éducatives et sociales
Nr:1 Décembre 2005
A.P.E.L. a.s.b.l. A.P.E.G. a.s.b.l.
IMPRESSUM:
Ce dossier est une publication de l’Entente des professions éducatives et
sociales.
E.P.E.S. a.s.b.l. Coordinateur: BRESSLER Paul
6, rue Eweschbour
L-3638 Kayl Rédaction :
E-mail: educa@entente.lu
Internet: www.entente.lu
Layout : (www.its.lu)
EDITORIAL A.P.E.G.__________________________________________3
EDITORIAL A.P.E.L.__________________________________________4
INTERVIEW________________________________________________5
OMBUDS-KOMITEE FIR D’RECHTER VUM KAND____________________7
GEFF MEMBER_____________________________________________9
DAS STIEFKIND DER NATION________________________________10
LIEBER ERZIEHER BZW SOZIALPÄDAGOGE_______________________12
AUFWERTUNG UNSERER LAUFBAHNEN__________________________13
LU POUR VOUS (Ansprechpartner für Lehrer)________________________14
LU POUR VOUS (Altenpflege im Akkord)____________________________18
LU POUR VOUS (Achtung Satire)__________________________________22
EISEN ALLDAG ALS ERZÉIER__________________________________24
WERDE MITGLIED DER A.P.E.L. / A.P.E.G.__________________________26
2 SOMMAIRE SOMMAIRE
www.entente.lu
BINDELS Pascale
BREMER Frank
BRESSLER Paul
DIDIER Tessy
PLETSCH Marc
REYTER Géraldine
EDITORIAL A.P.E.G.:
Schon vor der Gründung der “Entente des professions socio-éducatives” war
es allen Beteiligten klar, dass eine gemeinsame öffentliche Zusammenarbeit in
einer neu gegründeten Zeitschrift seinen Ausdruck finden muss. Angesichts der
neuesten Herausforderungen im sozio-edukativen Sektor müssen wir die Kräfte
bündeln, um einerseits mit mehr Mitgliedern den Einfluss zu vergrößern und
andererseits durch eine konstruktive Zusammenarbeit mit mehr Präsenz und
erhöhter Repräsentativität mehr Aufmerksamkeit zu wecken. Für die APEG
bedeutet dies aber keineswegs, dass wir die éducateur-gradué-spezifischen
Themen wie Uni Luxemburg, Berufsfeld oder Statut außer Acht lassen – im
Gegenteil: wir packen die Probleme beim Schopf und arbeiten weiter unter dem
Motto „ZUSAMMEN MEHR ERREICHEN!“
Was das neu geschaffene bzw. reformierte „Nachfolgestudium“ der
Sozialpädagogik an der Uni Luxemburg anbelangt, werden wir in den nächsten
Monaten mit der Fakultät, sowie auch mit den Studenten Kontakt aufnehmen, um
erste Erfahrungswerte zu ermitteln. Wir werden in nächster Zeit auch mit dem
Hochschulministerium Gespräche führen, was die Positionierung des aktuellen
ED.GR – Diploms gegenüber dem neuen Studiengang anbelangt. Dabei setzen
wir uns massiv für eine akzeptable Option hinsichtlich einer Gleichstellung der
Diplome ein.
In den letzten Jahren ist es für unsere Berufsanfänger die immer schwieriger
geworden, eine freie Arbeitsstelle als Sozialpädagoge zu finden. Die A.P.E.G. hat
große Anstrengungen unternommen um weitere Arbeitsfelder für den
Sozialpädagogen aufzuzeigen. Wir glauben nicht dass es zu viele
Sozialpädagogen in Luxemburg gibt, eher ist das Problem dass die benötigten
Posten nicht geschaffen werden (Schulische und/oder paraschulische
Betreuungsangebote), welche im Moment dringend gebraucht werden. In diesem
Zusammenhang verweisen wir auf unsere verschiedenen Unterredungen mit den
Entscheidungsträgern (Erziehungs-, Familien-, und Hochschulministerium).
Unsere Karriereprobleme werden bei der nächsten Gehälterrevision im Jahre
2006 dank der A.P.E.G. dargelegt und analysiert. Das zumindest hat uns Herr
Pierre Neyens, Regierungsrat im „Ministère de la Fonction Publique“ , bei einer
Zusammenkunft mit einer Delegation unseres Verwaltungsrats am vergangenen
26. Mai versichert. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage und der
sich daraus ergebenden Sparmassnahmen im Staatshaushalt werden sich unsere
Hoffnungen demnach in Grenzen halten.
Auch wenn unsere Petitionsaktion bezüglich unseres Karriereproblems nicht
den erhofften Erfolg brachte (nur 3550 Unterschriften !!!), geben wir die Hoffnung
nicht auf und kämpfen weiter für mehr Zuspruch und Engagement innerhalb
unserer Berufsvereinigung. Neben den immerwährenden Problemklassikern wie
„Karriere“ oder „Image“ sind in den letzten Monaten noch weitere bedrohliche
Hiobsbotschaften dazugekommen. Der neue Gesetzesentwurf für Kinder – und
Jugendschutz, das „Règlement grand-ducal concernant l’agrément à accorder
aux gestionnaires des maisons relais“, die neuesten Entwicklungen an der Uni
Luxemburg, die Umstrukturierung des Sozialstaates, usw. stellen uns vor große
Herausorderungen. Wir müssen unsere Schlüsselstellung im sozio-edukativen
Bereich hervorheben und wir dürfen nicht zulassen, wie über unsere Köpfe
hinweg für die Zukunft geplant wird.
Marc Pletsch
Präsident der APEG
3
“L’UNION FAIT LA FORCE”
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Der Erzieherberuf besteht nun schon seit über 30 Jahre und ist in der
Zwischenzeit zu einem unverzichtbaren Bestandteil im Sozialsektor
geworden. Mit der Zeit hat sich das Arbeitsfeld des Erziehers ständig
erweitert und es wurden immer neue berufliche Erwartungen an ihn
gestellt. Die Arbeit wurde komplexer und der Erzieher steht dauernd
neuen Forderungen des Patronats gegenüber.
Die Arbeitsbedingungen verschärften sich:
In Zukunft werden die Erzieher noch größere Gruppen betreuen müssen
und das mit Hilfe weniger hoch qualifiziertem Personal (Aide socioéducative) d. h die Verantwortung vergrößert sich, der Lohn bleibt der
Gleiche, natürlich unterbezahlt, da der Staat uns bis heute unsere
Forderungen nach gerechter Lohnanpassung ( Bac ) nicht nachkommt.
Es lag somit auf der Hand, angesichts der umfassenden Veränderungen,
einen Berufsverband der Erzieher zu gründen, der zu allen aktuellen
Problemen im Sozialsektor Stellung nehmen kann, (sowohl politisch,
gewerkschaftlich oder auf sozialem Plan.)
Unsere Arbeit als Erzieher wird gesellschaftlich nicht anerkannt:
So hat der Berufsverband sich zur Aufgabe gemacht bestehende
Missstände, durch Öffentlichkeitsarbeit nach aussen zu tragen, um so
den Stellenwert unseres Berufes zu erhöhen.
Uns schwebt vor, einen praxisnahen Informationsaustausch unter
Arbeitskollegen zu bekommen und somit eine Anlaufstelle für Fragen
jeglicher Art zu werden. Die Arbeitsgruppen im Berufsverband stehen allen
offen und wir freuen uns über jede Mithilfe. Artikel, gute Ideen für die
Internetseite, oder Feedbacks von Weiterbildungen usw. sind jederzeit
willkommen.
Wir sehen uns als Sprechrohr des sozioedukativen Sektors. Die A.P.E.L.
wird zusammen mit der A.P.E.G. diese “EDUCA” veröffentlichen.
Ebenso werden wir zusammen die Internetseite
www.entente.lu betreuen.
Diese Internetpräsenz soll als Forum für alle in unserem Bereich tätigen
Erzieher und Sozialpädagogen aber auch andere Berufsgruppen dienen.
Stets aktualisiert findet man hier neuesten Nachrichten, Praxisideen, Infos
zu Weiterbildung und Ausbildung.
Ein Besuch lohnt sich!!
Tessy Didier
Präsidentin der APEL
4 EDITORIAL A.P.E.L.:
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Sozialpädagogin am Altersheim
D’Samantha Meunier (25) schafft säit September
2004 zu Rëmeléng am “Centre Intégré pour
Personnes Agées” (CIPA) als Responsable vum
Service de Gérontologie.
EDUCA: Wéi ass et dozou komm, dass Du ausgerechend
bei äler Leit schaffe gaang bass?
Samantha: Wéi ech zu Léiweng um IEES am éischte Joer war, hunn ech méng
éischt Erfahrung an deem Beräich scho gehaat, andeems ech an engem Foyer
de Jour zu Esch bei alzheimer-kranke Leit gemaach hun. Obwuel ech duerno
nach eng Partie aner Plaze kennegeléiert hun, huet et mech a méngem leschte
Joer erëm bei den drëtten Alter gezun. Ech hun dun och mäi leschte Stage zu
Rëmeléng am Altersheem gemaach, wou ech mech och immens wuelgefillt hun.
E: Hueste der déng Aarbecht am viraus esou virgestallt, wéi et lo ass?
S: A méngem Stage hunn ech natiirlech éischter déi praktesch Aarbecht mat de
Leit erlieft a manner Abléck an den administrative Volet kritt. Wéi ech e puer Méint
drop definitiv agestallt gi sinn, huet den Direkter mech drop opmierksam
gemaach, datt dësen Job zum groussen Deel aus administrativer an
organiosatorescher Aarbecht besteet.
E: Wat ennerscheed deng Aarbecht vun deenen anere, méi klassesche
Beräicher aus déngem Beruff?
S: An enger Crèche gëtt een als Professionnellen de Kanner Saachen mat op de
Wee, déi se nach net esou gudd kennen, wougéint et bei älere Leit oft de
Contraire ass. Mir kënne ganz vill vun hinnen léieren an et geet och drëm, datt
mir si och weiderhin an deem ënnerstetzen, wat si emmer scho gemaach hunn.
E: Sollen dénger Meenung no méi Leit aus sozio-edukative Beruffer an den
Institutiounen fir äler Leit agestallt gin?
S: Den Educateur Gradué an eisem Beräich muss emmer de globale Besoin vum
Grupp am Aan halen. Mir hun hei zu Remeléng am CIPA iwer 70 Pensionären an
do ass et schwéier fir individuell op all eenzelnen anzegoen. Fir eis Aktivitéite méi
systematesch ze plangen an och e besse méi individuell mat de Leit a klenge
Gruppen ze schaffen, wär et ganz gudd, wa mir nach een Erzéierposte géifen
dobäi kréien.
E: Wéi ass däin Dagesoflaaf?
S: Em 8 Auer fänken ech un a preparéieren den Dag. Dann ass em 8.45 Auer e
Briefing wou all d’Chef de Service zesummekommen a wou beschwat gëtt, wat
den Dag selwer geschitt. Ech soen dann wéi eng Aktivitéiten deen Dag um
Programm stinn an all déi aner Service stellen dann och hire Plang vum Dag vir.
Duerno ass dann e klenge Meeting mat ménger Equipe, wou mir de Programm
vum Dag nach eng Kéier duerchhuelen an wou dann och d’Tâche verdeelt ginn.
Doriwereraus machen ech d’Aarbechtspläng vu mengem Service, ech
organiséiere Fester, koordinéiere verschidde Manifestatioune a këmmere mech
dobäi ëm alles ronderëm, fir datt dat ganzt sou gudd wéi méiglech ofleeft.
INTERVIEW: 5
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6 INTERVIEW:
Ech këmmere mech ëm d’Dekoratioun am Haus, déi sech un all Joëreszäit
upasst. Ech organiséieren Ausflich a Vakanzen an Zesummenaarbecht mat
anere Serviorsheiser, wou natiirlech vill Versammlunge mussen ofgehal ginn.
Eng vu ménge Chargen ass dann och d’Gestioun vun eisem kléngen,
hausinterne Butték. Dobäi këmmeren ech mech ëm d’Commanden an ech léen
d’Präisser fest. All Mount muss ech da méng Commanden bei eiser Kichen
eragin. Z.B. wat ech fir déi eenzel Fester a fir d’Cafeteria brauch.
Ech hu vill Versammlunge mat eiser “Amicale”, wou mer Projet’en beschwätzen
an zesumme Fester organiséieren.
E ganz wichtege Volet vu ménger Aarbecht ass och de Rôle vum “Beroder” fir
eis Leit: ech hu stänneg een oppend Ouer fir sie, leeschte Biografiesaarbecht a
si fir all klenge “Bobo” do. Ech huelen och Reklamatiounen entgéint a versichen
ëmmer eng Léisung ze fannen.
Ee mol am Mount kommen ech mat eisem Heemrot zesummen. Dëse Gremium
besteet aus dräi Pensionären aus eisem Haus, déi d’Interesse vun eise Leit
vertrieden. Hei këmmeren ech mech ëm de Rapport an ëm den Ordre du Jour.
Fir d’Niklosfeier z.B. schreiwen ech fir all Pensionär eng kléng witzeg Anekdot,
déi si dann bei der Iwerreechung vun hirer Tiitchen virgelies kréien.
Ausser deenen eenzelnen Aktivitéiten (2 pro Dag minimum), wéi z.B.
Fangergymnastik, Keele spillen, baacken, Filmer kucken, an de Supermarché
fueren, Turnen, Gesellschaftsspiller, Gespréicher, spazéiere goen,
Männeratelier, déi ech all mat ménge Mataarbechter animéieren, hun ech eng
Aarbecht, déi immens flott an ofwiësslungsräich ass.
E: An eiser Gesellschaft stelle mir fest, datt d’Leit am drëtten Alter net méi
dee Stellewert hunn, deen se fréier haten. Si sinn oft eléng, passen net méi
an d’Bild vun enger schneller dynamescher an éiweg jonker Gesellschaft.
Wéi ass deen Trend an engem Altersheim ze spieren?
S: Glécklecherweis kann ech deen Trend hei net esou kloer erkennen.
Ech sinn ëmmer erëm verwonnert, wéi fein a wéi léiw d’Leit dobaussen
mat eise Pensionäre sinn. Mir schaffen z.B. ganz gudd mat de
Rëmelénger Pompjeen zesummen. Mir organiséieren all Joer e Camp
mat hinnen wou d’Jugendpomjéen bei eis an de Park zelte kommen. Sou
entsteet e flotte Kontakt ënnert de Generatiounen an déi jonk begéinen
eise Leit meeschtens mat dem néidege Respekt. Et kann een och soen,
datt eis Leit voll an d’Duerfliewen integréiert ginn. Si kréie vill Besuch vun
hirer Famill an oft sinn och d’Enkelkanner dobäi. Et laafen och Kontakter
mat Schoulklassen, wou sech dann och Projet’en doraus erginn. Et ass
natiirlech um Personal fir déi Kontakter oprecht ze erhalen an auszebauen
fir datt et och nie zu enger Ausgrenzung vun den älere Leit kënt.
E: Mir soen Dir merci fir dëst Gespréich!
Marc Pletsch
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Stellungnahm vum Ombuds-Komitee fir d’Rechter vum Kand zu
aktuellen Froen aus der Schoulpolitik (17.08.2005)
A senger Réunioun vum 18ten Juni huet den Ombuds-komitee fir d’Rechter
vum Kand décidéiert eng Stellungnahm zu den aktuellen Froën aus der
Schoulpolitik ze publizéiren.
Gët des Diskussioun am Interesse vun de Kanner gefouert?
De Komitee gët all Dag matt Schoulproblemer konfrontéiert: heefegen
Schoulverweis vun 8 Deeg bis zu 3 Méint, schwaach Leeschtungen,
Schoulversoen, Ängscht, Schlofstéirungen, keen Selbstvertrauen… .
Vereenzelt Schüler resignéiren schon no dem zweeten Trimester a verléiren
all Hoffnung fir matt succès hiert Joër ofzeschléissen.
Gewalt am Schoulhaff während der Paus, an der Piscine, Mobbing tëscht
de Schüler, mee och inakzeptabel Remarken vun de Schoulmeeschteren
an Proffen gehéiren zu deenen meeschten Plainten déi un eis adresséiert
gin.
Léierschwieregkeeten gin oft net fréi genuch erkannt. Di disziplinaresch
Mossnahmen duerch den Conseil de classe déi soss éischter eng Ausnahm
waren, gehéiren elo zum Alldag vun de Schoulen. D’Elteren wu geruff gin,
sin nët fierbereed, fillen sech „wi firun Geriicht“, gin leider oft matt wéineg
Respekt behandelt. Si och, sin iwerfuerdert matt der Situatioun a fillen sech
eleng gelooss.
Nët vill Versteesdemech huet de Komitee fir d’Manéier wi
d’Hausaufgabendebatt an der Öffentlechkeet gefouert gët. Oft gët nët gesot
datt d’Hausaufgaben nëmmen am éischten an zweeten Schouljoër
ofgeschaft gin. D’Kanner sollen Zäit hun fir ze spillen, sech kreativ
betätegen kënnen.
Di International Kannerrechtskonventioun gët dem Kand ee Recht op
Spillen an Fräizäit, eng harmonesch Entwécklung vun sénger
Perséinlechkeet an di beschtméiglesch Ennerstëtzung vu sengen
Capacitéiten.
Di schlecht Resultater bei verschiddenen internationalen Studien, deen
héichen Prozentsatz vun Schüler déi duerchfalen, wéi och d’Flucht op
Schoulen an d’Ausland, stellen ëmmer rëm déi aktuell Method vum
Schoulhalen a Fro.
Den ORK ass iwerzégt dass de System vun der Bewertung vun de Schüler
dréngend misst reforméiert gin. Aplaz Juegd op di eenzel Feler ze man,
misst een eng positiv Evaluatioun deem fierzéihen, eng Evaluatioun wu och
OMBUDS-KOMITEE FIR D’RECHTER VUM OMBUDS-KOMITEE FIR D’RECHTER VUM 7
KAND:
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8 OMBUDS-KOMITEE FIR D’RECHTER VUM OMBUDS-KOMITEE FIR D’RECHTER VUM
KAND:
mol déi méi kleng Fortschretter ennerstrach gin. Zensuren déi zenter 100
Joer praktesch onverännert sins, missten anescht geschriwen ginn.
D’Promotiounscritèren am Lycée technique sin am Allgemengen ze
streng. D’Schüler vum Lycée technique mussen sech schon no dräi Joer
fier eng Berufsorientéirung entscheeden; am Lycée classique hun
d’Schüler een Joer méi lang Zäit ier se dës wichteg Décisioun mussen
huelen.
D’Schoul soll eng agreabel Plaz fir eis Kanner sin. D’Schoul soll Spaass
man: den ORK kann dëser Astellung vun der Erzéihungsministesch
nëmmen zoustëmmen.
Spaass bedeit positiv Motivatioun, vierwëtzeg dierfen ze sin an sou
bäizeléiren, an Hoffnung op Erfollesch.
Den ORK begréisst den Projet „Neien Lycée“. Et ass schued datt matt
populisteschen Argumenter versicht gett, dëse Projet, vun dem leider bis
elo nëmmen eng kleng Zuel vun Schüler profitéiren kënnen, vun Ufank un
diskreditéiert gett.
Den ORK as sech bewosst datt verschidden Schoulen duerchaus
inhaltlesch wertvoll Konzepter ausgeschafft hun. Su kann een ennert
anerem dës Projet’e positiv erfier hiewen:
D’“Code de vie“, déi an villen Schoulen zesummen ausgeschafft gi sin, de
Projet vun der „Classe mosaïque“ (matt enger méi intensiver Betreiung
vun eenzelnen Schüler matt besonneschen Schwieregkeeten).
D’Situatioun an de Schoulen ass bedenklech.
De Moment ginn et esou vill Problémer an der Schoul, dass all
ugestriewten Reform a priori muss positiv ugangen ginn.
De Versuch, déi vum Erzéiungsministär ugestriewten Reformen
systematesch ze zerrieden as fir den ORK onverständlesch.
Fir den Ombuds-Komitee fir d’Rechter vum Kand
Marie Anne RODESCH-HENGESCH
Ombudsfra fir d’Rechter vum Kand
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All Dag musse mir Educateuren
an de saueren APEL beissen,
Et ass un der Zéit eis dogéint ze wieren,
an eis net méi alles gefalen ze loossen,
Zesummen kenne mir erreechen en gudden,
säftegen APEL ze genéissen.
Dowéinst Dowéinst
gëff
Member
bei der bei der
A.P.E.L
Mir setzen eis fir dem Educateur seng Interessen an.
Eng Memberskaart fir d’Erzéier: 25 Euro
Eng Memberskaart fir d´Erzéier an der Ausbildung: 5 Euro
Ausserdeem bidden mir eng
Memberskaart mat professionel Hafttlicht fir 39 Euro un.
Kontonummer: CCP IBAN LU77 1111 23 55 63 47 0000
Endlech gëtt et och eng Associatioun déi sech den Educateuren
unhëlt!
GEFF MEMBER: GEFF MEMBER: 9
10 LU POUR LU POUR VOUS
“Das Stiefkind der Nation”
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LU POUR VOUS 11
© Tageblatt 14. Juli 2005 Nr 161
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Lieber Erzieher bzw Sozialpädagoge,
Ich verneige mich tief vor Deiner Selbstlosigkeit und vor Deinem pflichtbewussten
Handeln für unser aller Gemeinwohl.
Erlaube mir, dass ich Dir meinen tiefen Dank ausspreche. Ich danke Dir im Namen
unseres Staatshaushaltes und im Namen unserer über ihre eigenen Mittel lebenden
luxemburgischen Gesellschaft. Mit Wenigem zufrieden und mit selbstaufopfernder
Nächstenliebe beweist du jene Tugenden, denen ich mich selbst verpflichtet fühle. Ich
und Du, wir sind die allzu selten gewordenen Lichtblicke auf dem Weg in eine humanere
Zukunft. Du gibst viel, und außer mir dankt dir niemand. Mir ist es auch schon oft so
ergangen.
Insbesondere danke ich Dir herzlich für all die Nachtstunden, die Du in diesem Jahr
unentgeltlich gearbeitet hast. Das hat es mir erlaubt, allein auf Deine Person zig tausend
€ einzusparen. Die hast Du weniger, aber ich weiss Dich glücklich, dass ich diese
Summe anderen Ministerkollegen für ehrgeizige Projekte zur Verfügung stellen konnte.
Ich danke Dir aber auch, dass Du nicht hartnäckig für eine gerechte Laufbahn Deines
Berufes eingetreten bist. So konnte ich nochmals über 12 000€ dieses Jahr auf Deiner
Person einsparen.
Ich weiss, ich weiss. Wenn es nach Dir ginge, dann müssten es eigentlich noch mehr
derer Spareuros sein. In diesem Sinne bin ich überaus glücklich, Dir mitteilen zu können,
dass ich Dir entgegenzukommen beabsichtige. In meinen nächsten Gesetzesvorhaben
habe ich nämlich vor, Dein Kollektivvertragwesen in die Luft fliegen zu lassen. Deine
Arbeitgeber werden mir für ein paar neue Prunkbauten schon grünes Licht geben.
Das wird uns beiden sicherlich erlauben, dass keiner Deiner Arbeitskollegen auf die Idee
kommt, bessere Laufbahnen zu fordern und durchzusetzen.
Aber keine Sorge, wenn du jetzt denkst dass man durch diese Unterbezahlung keine
qualifizierten Leute mehr finden wird, sei beruhigt, auch hier habe ich eine Lösung
anzubieten. Bei den “Maisons relais” können jetzt unqualifizierte und pseudo-qualifizierte
deine Arbeit machen. So kannst du getrost Zuhause bleiben und dich mit deinem ganzen
pädagogischen Können deinen eigenen Kindern widmen. Wenn dir dass nicht reicht
arbeite doch als Tagesmutter (Dank deiner 3 jährigen Ausbildung erlaube ich dir einige
Stunden bei der Tagesmutterformation wegzulassen) . Jetzt kannst du noch zusätzlich 8-
10 Kinder betreuen und bist am Ende des Monats der grosse finanzielle Gewinner.
Auch in Bezug auf eine nächste allgemeine Gehälterrevision beim Staat kann ich dich
beruhigen: auch da werde ich, ebenso wie in den letzten Jahren, keine Bäume für Deine
Laufbahn ausreissen.
Aber so weit sind wir ja leider noch nicht. Vorerst danke ich Dir für deine Spende, und für
Geld auf das Du bereitwillig dieses Jahr zu meinem Gunsten verzichtet hast, und das Du
somit vor der schnöden Konsumwelt gerettet hast. Und ich verspreche dir: dies war nur
ein Vorschuss. Freue Dich mit mir auf das dicke Ende, das noch kommen wird.
Mit voller Hochachtung und Dir stets zu Diensten
Deine GleichheitsMinisterin
12 LIEBER ERZIEHER BZW SOZIALPÄDAGOGE LIEBER ERZIEHER BZW SOZIALPÄDAGOGE
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© Quelle: Unbekannt
Das Aus für die Aufwertung unserer Laufbahnen ?
Am 19.12.2002 verpflichteten sich die Gewerkschaften OGBL und LCGB
zusammen mit dem Patronat, sich für die Aufwertung unserer Laufbahnen
einzusetzen, doch bis dato erfolgte von beiden Seiten wenig Konkretes.
Es entstanden diverse Arbeitsgruppen, bei denen bis heute nichts
Brauchbares heraus kam und bis dato war von der Gewerkschaftsspitze kein
Aufruf zur Mobilisierung zu vernehmen.
Währenddessen verschlechtert sich die Wirtschaftslage zusehends. In der
Deklaration zur Wirtschaftslage, betonte Premierminister Juncker, dass die
Staatsausgaben gekürzt werden müssen, was sich auch auf den Sozialsektor
auswirken wird. Ein Trend in diese Richtung scheint jetzt schon erkennbar zu
sein. Einige Projekte, deren Umsetzung unmittelbar bevorsteht, sind davon
betroffen: die so genannten “maisons relais”, sowie auch andere Kinder- und
Jugendbetreuungsstätten werden sich auf einer Grundlage weiterentwickeln:
Immer größere Gruppen werden von immer weniger qualifiziertem Personal
betreut.
Haben wir unsere Lohnanpassungsforderung verschlafen?
Fazit ist:
Wir sind unterbezahlt, täglich, monatlich, Jahr für Jahr. Die Ausbildungszeit
am IEES wurde bereits ab 1990 verlängert, was nicht in unseren Laufbahnen
berücksichtigt wurde.
Unsere Forderung nach der Anerkennung des „Bac“ für die Erzieherlaufbahn
und des “Bac + 3” für den Sozialpädagogen bleibt bestehen.
Es wird Zeit sich zu bewegen, die Wirtschaftslage wird sich weiter
verschlechtern, und wir werden nur noch kämpfen um das bestehende
Niveau, was Arbeitsbedingungen und Karriereansprüche anbelangt, halten
zu können. Doch zumindest diesen Kampf werden wir mit allen Mitteln
führen.
Tessy Didier
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www.entente.lu © Tageblatt 11. Juni 2005 Nr 134
18 LU POUR LU POUR VOUS
ALTENPFLEGE IM AKKORD
Ueber die Reform des Pflegesystems wird seit
langem diskutiert. Wie notwendig sie ist, zeigt ein
neues Skandalbuch.
Am schlimmsten war die Scham in den Augen der Frauen, wenn er sie in
Akkordzeit ausziehen und mit einem Lappen waschen musste. Eine
weibliche Pflegerin war nicht eingeteilt. Also musste er die Frauen versorgen.
Das Geschlecht spielte keine Rolle ebensowenig wie der Name in jener
Welt, in die Markus Breitscheidel für mehr als ein Jahr eintauchte. Denn
Menschen galten dort oft nicht mehr als die Nummern auf den Zimmertüren.
Geetarnt als Pflegehilfskraft hat der 36jährige aus Cochem an der Mosel in
sechs Altenheimen zwischen München und Hamburg gearbeitet. Was
Markus Breitscheidel dort erlebte, hat er in einem Buch aufgeschrieben.
Dessen Inhalt hat ein Skandalpotential.
Vor einigen Wochen hat er es gemeinsam mit der früheren
Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) und dem Schriftsteller Günter
Wallraff vorgestellt. Kurz zuvor hatte eines der namentlich genannten Heime
bereits rechtliche Schritte angekündigt. Markus Breitscheidel hat damit
gerechnet, er sagt: “Ich habe für alles Beweise”, und verweist auf Fotos,
Videos und Aufzeichnungen, die er gemacht hat.
Die Aufregung verwundert nicht, denn er schildert, wie alte Menschen um
halb fünf am Morgen zum Waschen aus dem Schlaf gerissen werden, weil in
der Frühschicht zu wenige Pflegekräfte eingeteilt sind. Wie Demenzkranke
mit Beruhigungsmitteln vollgepumpt, eingesperrt oder an Rollstühle
gefesselt werden, weil sich niemand um sie kümmern kann. Und wie
Bettlägrige faustgrosse offene Wunden bekommen, weil sie von ungelernten
Kräften unsachgemäss gepflegt werden.
Markus Breitscheidel ist ein kleiner unauffälliger Mann mit Schnauzbart und
ruhiger Stimme. Früher war er einmal Verkaufsleiter für einen
Werkzeughersteller. Er kündigte, weil er nicht länger Mitarbeiter aus
Kostengründen entlassen wollte. Auf der Suche nach etwas Sinnvollem
landete er in der Altenpflege. Was er dort erlebte habe sein Leben verändert,
sagt er. 20 Kilo hat er verloren und die Erkenntnis gewonnen, dass
Altenpflege einer der härtesten Berufe ist.
BUCHTIPP:
Markus Breitscheidel: “Abgezockt und totgepflegt”.
Alltag in deutschen Pflegeheimen" Econ-Verlag, 240
Seiten, 16,95 Euro
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LU POUR LU POUR VOUS 19
In fünf von sechs Heimen, an die er vom Arbeitsamt vermittelt wurde, seien
die Zustände katastrophal gewesen. Nicht weil die Pfleger Unmenschen
waren, “sondern weil sie in einem System arbeiten müssen, in dem sich
alles um Zeiten und Pauschalen dreht, um nicht die Bedürfnisse der
Bewohner”, sagt er.
Rolf Hirsch erstaunen Breitscheidels Erlebnisse nicht. Der Gerontopsychiater
und Chefartzt der Rheinischen Kliniken in Bonn kämpft als Vorsitzender der
Initiative “Handeln statt Misshandeln” seit Jahren gegen die Misstaände im
Pflegesystem. Er hat durchaus Verbesserungen registriert, vor allem
Versuche, wegzukommen von grossen unpersönlichen Heimen hin zu
kleineren Wohneinheiten, die ambulante und stationäre Pflege miteinander
verbinden. “Trotzdem werden die Probleme noch immer nicht konsequent
angegangen”, sagt Hirsch. dabei wäre das dringend notwendig.
In Deutschland gibt es derzeit mehr als zwei Millionen Menschen, die
pflegebedürftig sind. Im Jahr 2020 werden es fast drei Millionen sein. Denn
die Deutschen werden immer älter und die Pflegebedürftigen immer mehr.
Um dem absehbaren Problem zu begegnen, wurde vor zehn Jahren die
Pflegeversicherung als eine Teilkaskoversicherung eingeführt. Gestaffelt in
drei Stufen je nach Pflegebedarf , wurde sie mit festen Pauschalen
gedeckelt. Seit Jahren beträgt der Beitragssatz 1,7 Prozent, obwohl die
Kosten gestiegen sind. Inzwischen hat sich ein Defizit von fast einer Million
Euro aufgebaut. Allein für die Finazierung ist eine Reform überfällig. Doch es
magelt nicht nur an Geld, sondern auch an einem besseren Pflegesystem.
Vor zwei Jahren haben das Familien- und Gesundheitsministerium daher
einen “Runden Tisch Pflege” einberufen, an dem Vertreter der Länder und
Kommunen, aus Verbänden, Praxis und Wissenschaft sitzen. In Kürze sollen
sie ihre Empfehlungen vorstellen. Schon die Zwischenergebnisse zeigen,
dass allen Beteiligten die Misstände bewusst sind. So wird unter anderem
gefordert, die Arbeitsbedingungen von Pflegern zu verbessern, mehr zu
qualifizieren und in Heimen für bessere Ess- und Trinkkulturen zu sorgen.
Markus Bretscheidel teilt viele davon. Er hat gesehen, wie den Menschen
Pudding eingeflösst wurde, egal ob Diabetiker oder nicht, weil es schnell geht
und billig ist. Oft sei das Management genauso überfordert gewesen wie das
unterbesetzte Pflegepersonal.
Wenn der Sozialverband Deutschland schätzt, dass jedes Jahr 10 000
Menschen infolge schlechter Pflege sterben, glaubt er das gern. Die Schuld
sieht er nicht nur an den Rahmenbedingungen, die durch starre Pauschalen
und Zeitkorridore bestimmt sind, sondern auch in schlechtem Management
und mangelhaften Kontrollen. Er selbst erlebte nur einen Besuch der
Heimaufsicht, die sich zwei Wochen vorher ankündigte und die Bewohner
nannte, die überprüft werden sollten.
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Dabei gibt es durchaus Einrichtungen, in denen menschenwürdig gepflegt
wird. Breitscheidel erlebte es in einem Berliner Seniorenheim. Dort gab es
ein Management, das auf Qualität setzte, interne Kontrollen und
Fehleranalyse durchführte, das Personal schulte und unterstützte. Die
Bewohner wurden nicht nur gepflegt, sondern auch gefördert. Das Heim
arbeitete nicht gewinnorientiert, sondern kostendeckend.
Die Experten vom “Runden Tisch Pflege” empfehlen, Qualitätsmerkmale zu
definieren, damit solch vorbildliche Einrichtungen zum Standard werden.
Und sie wollen eine Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger
Menschen herausgeben, an der sich die Heime messen lassen müssten.
Einrichtungen sollten ausserdem endlich ihre Bilanzen offen legen, fordert
Kornelie Rahnema, Leiterin der Münchener Beschwerdestelle für Probleme
in der Altenpflege, die ebenfalls am Expertentisch sitzt. Doch dagegen
wehren sie sich noch erfolgreich.
Zugleich glaubt Rahnema aber, dass es nicht reicht, auf die “tollen
Ausnahmen zu verweisen”. Das seien oft neue Häuser mit gut geschulten
Managern, die es unter hohem persönlichen Einsatz schafften, qualifiziertes
Personal an sich zu binden: “Dem Durchschnitt ist unter den
Rahmenbedingungen nur eine existenzsichernde Pflege möglich.”
Sie plädiert daher dafür, das Fallpauschalen-System zu überdenken. Denn
das schaffe keine Anreize, Pflegebedürftige so zu versorgen, dass sie
selbständiger leben können, weil sie dann in eine niedrige Stufe rutschen, für
die es weniger Geld gibt.
Eine Alternative könnten persönliche Pflegebudgets sein, die derzeit von der
evangelischen Fachhochschule Freiburg in sieben Städten erprobt werden.
Pflegebedürftige können dabei über eine Pauschale in Form eines
monatlichen Budgets selbst verfügen. Qualifizierte Berater, sogenannte
Case Manager, helfen ihnen, sich individuell Pflege-Leistungen
zusammenzustellen.
“Es mangelt nicht an Alternativen, sondern am politischen und
gesellschaftlichen Willen”, sagt Rolf Hirsch von "Handel statt Misshandeln.
Er glaubt nicht, dass Breitscheidels Skandalbuch daran etwas ändert oder
der runde Tisch. Denn dessen Empfehlungen sind nicht verbindlich. “Jeder
einzelne muss sich für alte engagieren.” In Heimen mit vielen
Ehrenamtlichen gebe es keine Missverständnisse. Das hat er selbst erlebt.
von Heike Vorwinkel
© WELT AM SONNTAG 36/2005
20 LU POUR LU POUR VOUS
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Anmerkung der Educa-Redaktion:
Auch wenn es sich sowohl in diesem Artikel, als auch in Breitscheidels
Buch, um Misstände in der Altenpflege in Deutschland handelt, sind
trotzdem einige Parallelen mit der augenblicklichen Situation in
unseren Heimen zu erkennen.
Die Akzente, die im neuen Gesetzesentwurf zum Kinder- und
Jugendschutz gesetzt werden, steuern zweifellos in Richtung
Qualitätsverlust hin. Während in Deutschland alle Beteiligten
mittlerweile erkennen, dass das Fallpauschalen-System
kontraproduktiv ist, wird bei uns dieses Konzept im rückständigen
Luxemburg als innovatives Allheilmittel gegen eine überteuerte
Kinder- und Jugendbetreuung hoch gepriesen. Es liegt allerdings auf
der Hand, dass mit diesem System weniger Anreize geschaffen werden,
Jugendliche und Kinder mit Problemen zu fördern – im Gegenteil: für
mehr Bedürftigkeit gibt es auch mehr Geld für die Institution. Bei
chronischem Geldmangel hätten die Träger natürlich Interesse daran,
zu sparen, unqualifiziertes Personal einzustellen und möglichst viele
Kinder in die Stufe einzuordnen, für die es am meisten Geld vom Staat
gibt.
Als Mitglieder von Berufsvereinigung und Dachverband, die sich für
den sozio-edukativen Sektor einsetzen sind wir der Meinung, dass
dieses Modell unseren Vorstellungen von Heimarbeit keineswegs
entspricht. Diese Art systematischer Verschlechterung der
Arbeitsbedingungen auf Kosten der sozial Schwachen in unserer
Gesellschaft, dürfen wir nicht weiter hinnehmen.
LU POUR LU POUR VOUS 21
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22 LU POUR VOUS LU POUR VOUS
Pfäffische Sommeroffensive :
CSFaul und CARITAS REISSEN SICH
KINDERBETREUUNG UNTER DEN NAGEL :
Familien- und Frauenministerin Marie-Kaffi Kreuzfeld-Jacobs (CSFaul) und ihr
intriganter Regierungsschrat Mill Majesus haben in echt pfäffischer Art und
Weise den Sommerurlaub genutzt, um zum Schlag gegen den konventionierten
Sektor im Bereich Sozialpflege auszuholen.
Es geht um das neue Finanzierungsmodell der Familienministerin im Bereich
der Sozialpflege und Betreuung. Wie berichtet (DNF 566), fürchtet der O-Gebell
eine Kommerzialisierung des sozialen Sektors, weil die über Konventionen
finanzierten Betreuungseinrichtungen für Behinderte, Kinder und Jugendliche
einem auf Lohndumping beruhenden Tarifsystem unterworfen werden sollen.
Vor den Sommerferien hatte der Protest der Gewerkschaft die Ministerin aus der
Reserve gelockt und bewirkt, dass sie zumindest öffentlichen Abstand von den
Vorstellungen ihres Regierungsschrates Mil Majesus nahm, der die ganze
Chose im stillen Kämmerlein ausgeheckt hat.
Doch in Wirklichkeit hat Majesus jetzt in der Sommerpause im m Bereich der
Kinderbetreuung zur Offensive ausgeholt. Sein Projekt für ein „Règlement
grand-ducal concernant l’agrément à accorder aux gestionaires de maisons
relais pour enfants », das die Schaffung von Kinderfoyers für Vorschulbetreuung
vorsieht, unterhöhlt das Statut der diplomierten Erzieher und Sozialhelfer, weil
die Dienstleistungen in den Kinderbetreuungsstätten künftig von
unqualifiziertem Personal erbracht werden können.
Verdächtig schnelle Reaktion des Caritas Direktors
In unserer Ausgabe vom 15. Juli äusserten wir den Verdacht, dass Marie-Kaffi
und ihr Gehülfe Mill Majesus diese Tätigkeiten der pfäffischen Caritas
zuschustern wollen zumal die neuen Aufnahmestrukturen von den Gemeinden
nicht bewältigt werden können.
Wie recht wir damit hatten, zeigt ein Schreiben vom 28. Juli aus der Feder vom
Caritas-Direktor Erny Gilly an die Bürgermeister und Schöffenräte der
Gemeinden. Darin beruft er sich auf das von der Ministerin zuvor vorgestellte
Projekt der „maisons relais“, der ausdrücklich vorsieht, dass die pädagogische
Betreuung und die Verwaltung der Kinderbetreuuungsstätten an externe
Dienstleister ausgelagert werden können…
Die schnelle Reaktion der Caritas auf das Projekt der CSFaul-Ministerin legt
den Verdacht nahe, dass wir es hier mit einer Connection Majesus-Caritas zu
tun haben, will sagen, dass das Familienministerium zuvor mit der Caritas
abgesprochen haben dürfte. In der Tat gibt es ja noch andere konventionierte
Vereinigungen im Bereich der Kinderbetreuung. Diese aber wurde durch dieses
Vorpreschen kurzgeschaltet.
ACHTUNG SATIRE !!!
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23
Vor allem die Bürgermeister der zozialistischen Südgemeinden dürfte die
blitzartige Aktion kalt erwischt haben, da sie befürchten müssen, dass ihre
kommunalen Dienstleistungen von einer der CSFaul nahe stehenden
Organisationenunterwandert werden. Der normale Weg, kommunale
Dienstleistungen wie jene der Kinderbetreuung auszulagern wäre die öffentliche
Ausschreibung gewesen!
Mill Majesus schafft vollendete Tatsachen
Doch dass das nicht der von Mill Majesus gewählte Weg ist, zeigt ein Brief, den
er am 17. August an die Verantwortlichen der bereits bestehenden „maisons
relais pour enfants“ geschrieben hat. Dort schafft er vollendete Tatsachen, indem
er für den 1. Januar 2006 eine völlig neue Konvention für die
Kinderbetreuungsstätten ankündigt und den Dienstleistungen genaue Angaben
über ihre Leistungen und Sachkosten für das kommende Budgetjahr abverlangt.
Dieses Vorgehen ist mehr als merkwürdig. Es stellt sich nämlich die Frage, was
mit den bisherigen Konventionen geschieht, die bereits mit den einzelnen
Organisationen für längere Laufzeiten abgeschlossen wurden. Aus dem Brief
geht nicht hervor, ob das Ministerium vorhat, sie einfach aufzukündigen und
durch eine neue zu ersetzen.
Marie-Kaffi Kreuzfeld-Jacobs hatte den Protest des O-Gebell herausgefordert,
als sie ankündigte, die bisherigen Bestimmungen der Konventionen zwischen
Staat und Betreibern (also Gemeinden und Vereinigungen) auf dem Prüfstand zu
heben, was im Klartext heisst, dass es darum geht, Geld einzusparen und die
Kollektivvertragsbestimmungen des Sozialpflegepersonals zur Disposition zu
stellen.
Das Personal, das künftig die Kinder betreuen soll, muss allenfalls eine
hunderttägige Ausbildung absolvieren. Ansonsten muss es sich mit dem reichlich
abstrakten Text der UN-Kinderrechtscharta bekannt machen, was mit der
eigentlich erforderlichenpädagogischen Qualifizierung recht wenig zu tun hat.
Da von den Massnahmen hauptsächlich die Rechte und das Statut berufstätiger
Frauen bedroht sind, leistet Marie-Kaffi Kreuzfeld-Jacobs zudem in ihrer
Eigenschaft als Frauenministerin der Sache der Gleichstellung einen denkbar
schlechten Dienst.
Angesichts dieses sommerlichen Vorstosses des CSFaul-Familienministeriums
ist es kein Wunder, dass der O-Gebell den Zusicherungen der Ministerin nicht
traut.
© Den neie Feierkrop 2.9.05
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24 EISEN ALLDAG ALS ERZÉIER ALS ERZÉIER
D´APEG an d´APEL si frou iech matzedeelen
datt hir EDUCA endlech do ass .
Mat hir ass och eng néi Rubrik entstan:
EISEN ALLDAG ALS ERZEIER
An deser Ausgab geet et em den Alldag an der Crèche.
Halwer 7 geschwënn, Trape rop gehetzt, Schlëssel aus der Täsch, déi éischt
Eltere mat de Kanner sti scho virun der Crèche. „Moien, Bonjour, Ola, Buon
giorno“. Sou jiddereen begréisst, dann all eran an déi gutt Stuff. Alleguer
gestresst, Kanner séier déposéiert ( well de Wee dono op d´ Aarbecht féiert ), déi
wichtegst Infoen deponéiert, ech alles schnell notéiert.
A lass an méin Alldag.
STOP
Crèchen - Alldag?
Wat ass dat iwwerhaapt?
An eiser Gesellschaft, heescht et oft:
„Wat hudd Dir dach eng relax Aarbecht: Dir dierft dee ganzen Dag spillen, sangen,
danzen a bastelen. Zwëschenduerch gett d´ Zeitung geliest, an dobäi eng gutt
Taass Kaffi gedronk. Oder Fräispill ass ugesot, an Dir setzt do Causettescher ze
halen.
Dat ass jo null Problemo, schliisslech passt Dir nëmmen op lauter kleng, séiss,
brav Kënnercher op. An dofir sidd Dir an d´ Schoul gaangen?! Schliisslech kritt
eng Mamm hir Kanner och erzunn!”
Do freet deen een oder anere sech: an dofir brauch een eng Ausbildung?
Mir Erzéier soe Jo!
Schliisslech ass erzéien ëmmer e sozialt Handelen, dat eng gewësse
Verantwortung mat sech bréngt. D‘ huet ee mat Leit ze din, déi een duerch säin
Handele matbeaflosst. Do muss een d ‘ Aufgabe kennen , déi an deene
verschiddene Beräicher ufalen.
Hei e klengen Abléck, an een Deel vun den Aufgaben an enger Crèche:


Eng Memberskaart ouni professionnell Haftflicht (25 Euro)
Eng Memberskaart mat professionneller Haftflicht (39 Euro)
Eng Memberskaart fir d’Erzéier an der Ausbildung (5 Euro)
Numm an Virnumm: …
Adress:…
Postleitzuel – Uertschaft: …
Tél: …
E-mail: … …,
den… …
Ënnerschrëft
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CHANGEMENT D’ADRESSE / CHANGEMENT D’ADRESSE / 27
NOUVEAU MEMBRE NOUVEAU MEMBRE.
Veuillez utiliser cette fiche pour :
une nouvelle adhésion à l’APEG
nous communiquer un changement d’adresse
nous communiquer un changement d’employeur
Par la présente je soussigné(e), déclare vouloir adhérer en tant que membre actif à
l’association professionnelle des éducateurs/trices gradué(e)s asbl.
Données privées :
Titre : Mademoiselle, Madame, Monsieur (veuillez biffer ce qui ne convient pas)
Nom : ________________________ Prénom : ________________
Adresse :____________________________


Tél. : _______________ Fax : _______________ GSM : _______________
E-mail : _______________
Date de naissance : ____________
Diplôme : ____________ obtenu en : _______ Ecole : __________
Données professionnelles :
Employeur : _________________________ Service/Institution : __________________
Fonction : ____________________________
Adresse : ____________________________


Tél. : _______________ Fax : _______________ GSM : _______________
E-mail : _______________
Date : ____________________ signature : ____________________
–> nouveau membre :
Je paye la cotisation de 25 Euro --> (Etudiants: 0 Euro)
–> 39 Euro avec assurance responsabilité professionelle incluse
par virement / versement au compte CCPL LU55 1111 1571 9858 0000 de l’APEG
avec la mention " cotisation 2006 "
J’autorise l’APEG à enregistrer, sur support informatique, dans sa banque de
données des membres, les données que j’ai fournies sur cette feuille.
Date : ____________________ signature : ____________________
(N.B. la carte de membre sera envoyée par voie postale dans les meilleurs délais après réception de la cotisation)
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Frohe W Frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2006. eihnachten und alles Gute für das Jahr 2006.
De Comité vun der ENTENTE wënscht jidderengem
schéi Feierdeeg an ee gudde Rut schéi Feierdeeg an ee gudde Rutsch an dat neit Joer sch an dat neit Joer.
Dat Bescht fir iech an är Famill fir 2006. Dat Bescht fir iech an är Famill fir 2006.
Joyeux Noël et une bonne année 2006. Joyeux Noël et une bonne année 2006.
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